Folge uns auf Instagram Folge uns auf Instagram Like uns auf Facebook Kontakt zu KITZ

Für unsere Allerkleinsten

Illustration zum Beitrag

Windelfreie Babys – Pampers und Co. ade

„TopfFit“ oder „Windelfrei“: Viele Eltern haben davon schon gehört, aber wie soll das gehen? Das Konzept lässt sich stressfrei an jeden Familienalltag anpassen und sogar mit Windeln durchführen. Baby und Eltern profitieren langfristig von vielen Vorteilen. Viele Eltern kennen diese Situation auf dem Wickeltisch: Sie ziehen ihrem Säugling die Windeln aus und prompt fängt er an, sich zu entleeren. Dieser Effekt ist die Grundlage von Windelfrei. Wer seinen Windelverbrauch reduzieren möchte, ändert dafür einfach nur die klassische Reihenfolge. Statt zu warten, bis sich das Kind in die Windel entleert hat und dann frisch zu wickeln, drehen Windelfrei-Eltern den Prozess um: Wenn sie wissen, dass jetzt etwas kommt, ziehen sie ihr Baby ganz ruhig aus, halten es ab und ziehen ihm dann ggf. die trockene Stoff- oder Wegwerfwindel wieder an. Der Aufwand bleibt gleich, nur der Müllberg ist kleiner!

Windelfrei – so geht’s!
Zu wissen, wann ein Baby mal muss, ist eine alte Kunst, die sich schnell erlernen lässt. Babys zeigen von Geburt an sehr deutlich, wenn „es“ soweit ist: Sie grimassieren, stöhnen, weinen oder strampeln, wollen aus dem Tragetuch heraus oder sind unruhig. Eltern lernen diese Zeichen zu lesen, ebenso wie sie wissen, ob ihr Kleines Hunger hat oder müde ist. Doch auch wer keine Aufmerksamkeit für diese Zeichen hat, kann sein Baby einfach nach jedem Schläfchen über ein Töpfchen halten und hat damit schon ein Gutteil der kleinen Geschäfte erledigt. Um Zeichen und Rhythmen des eigenen Kindes zu lernen, lässt man das Baby zu Hause an einem ruhigen Tag mal 1- 2 Stunden „unten ohne“. So lässt sich prima beobachten, in welchen Abständen das Baby sich entleert und wie es seine Geschäfte vorher ankündigt. Schon nach 1-2 solcher „Sessions“ können die meisten Eltern eindeutig sagen, wie sich Geschäfte ankündigen. Wenn es soweit ist, nehmen Eltern ihr Baby hoch und erklären, dass es sich gleich entleeren darf. Sie ziehen es ggf. ruhig aus (zweiteilige Kleidung ist von Vorteil) und halten es über ein Gefäß. Mit einem „ssss“ oder ähnlichem Laut geben sie das Signal, dass es jetzt soweit ist. Schon nach wenigen Tagen warten auch die allerkleinsten Babys geduldig, bis sie in der Position sind und den Signallaut hören, bevor sie sich erleichtern. Die meisten Babies machen nach maximal einer Minute ihr Geschäft. Für den Anfang sind Standardsituationen sehr lohnenswert, also z.B. nach dem Schlafen, denn da ist die Blase voll und das Baby kann die Verbindung zwischen dem gespürten Druck, der Haltung und der Entleerung sehr gut herstellen.

Windelfrei, Teilzeit-Windelfrei – jedem das Seine
In manchen Kulturen beginnen die Eltern mit dem Abhalten von Geburt an, in anderen erst mit zwei oder sechs Monaten. Am besten fängt man an, wenn es sich richtig anfühlt. Die ersten vier bis sechs Monate eignen sich vor allem deshalb sehr gut, weil die Kinder in dieser Zeit sehr deutlich signalisieren und man sowieso ständig drauf achtet, was der Säugling gerade braucht. Viele Eltern nutzen parallel zum Abhalten Windeln, wenn sie unterwegs sind oder kein Raum ist, um auf die Signale des Kindes zu achten. Auch die Kinder haben manchmal Besseres zu tun, als zu signalisieren oder sich abhalten zu lassen, wenn sie z.B. gerade Krabbeln oder Laufen lernen.

Kommunikation und Intuition
Ebenso wie Babys ersten Worte undeutlich sind oder das Kind bei den ersten Gehversuchen auch mal hinfällt, ist beim Windelfrei eine Reihe nasser Hosen oder Windeln völlig normal. Was hier zählt, ist nicht Perfektion, sondern der Prozess. Windelfrei führt dazu, dass die Kinder ihr Körperbewusstsein behalten für das, was „da unten passiert“ – und damit erübrigt sich das sonst übliche spätere Sauberkeitstraining, das Vollzeit-Windel-Kindern dies immer häufiger erst wieder mühsam antrainieren muss. Windeldermatitis, Ausschläge, Wundsein – alles für Windelfrei-Kinder kein Thema, denn an den Po kommt viel Luft beim Abhalten. Schon nach wenigen Wochen landet zudem das große Geschäft kaum mehr in der Windel, da die meisten windelfrei-Kinder dies zuverlässig ansagen.

Wer die Windel hat, hat die Wahl
Windelfrei kann vor allem in Familien eine große Hilfe sein, bei denen Babys sich von Anfang an oder später gegen das Wickeln wehren. Auch wenn Babys schnell wund werden, allergisch reagieren etc. ist es oft die letzte Rettung. In anderen Familien ist Bettnässen ein bekanntes Problem. Hier wirkt es vorbeugend, von Anfang an das Körperbewusstsein eines Babys aufrecht zu erhalten. Es gilt wie immer: Jedes Kind ist anders, jede Familie ist anders und am besten findet und erfindet jede Familie die Variante, die zu ihr passt. Mittlerweile gibt es ein bundesweites Netz an Windelfrei-Kursen und -Coaches, bei denen Mütter sich Rat und Hilfe holen und mit anderen austauschen können.
Autorin: Nicola D. Schmidt (Nicola Schmidt ist Wissenschaftsjournalistin und Mutter von zwei windelfreien Kindern. Sie hat das Projekt „Babysohnewindeln.de“ gemeinsam mit Julia Dibbern gegründet und bildet bundesweit Windelfrei-Coaches aus.) www.babysohnewindeln.de

Schnuller geben hormonell wirksames Bisphenol A ab – Chemiekalien im Schnuller

BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V.) fordert Verbot der Chemikalie für Babyartikel
Viele Babyschnuller sind mit hormonell wirksamen Chemikalien belastet. In allen zehn im Auftrag des BUND untersuchten Schnullern wurde Bisphenol A (BPA) gefunden. Folgetests zeigten, dass die Substanz sich durch Speicheleinwirkung aus den Schnullern lösen und so in den Organismus der Babys gelangen kann. BPA steht im Verdacht, Unfruchtbarkeit, Schädigungen der Gehirnentwicklung und Brustkrebs hervorzurufen.

Hormonell wirksames Bisphenol A besonders für Säuglinge schädlich
Säuglinge und Kleinkinder reagieren besonders empfindlich auf hormonartige Schadstoffe wie BPA. Hormone spielen eine wichtige Rolle bei der Entwicklung von Organen. Ist der Körper künstlichen hormonähnlichen Stoffen ausgesetzt, können diese das empfindliche Gleichgewicht der natürlichen Hormone stören. Die höchsten Konzentrationen an BPA wurden in den Kunststoffschildchen gefunden, die den eigentlichen Schnullersauger halten. Die Kunststoffschildchen bestanden mit einer Ausnahme aus Polycarbonat, bei dessen Herstellung BPA eingesetzt wird. In den Schildchen aus Polycarbonat zeigten sich in den Untersuchungen Konzentrationen zwischen 200 und fast 2.300 Milligramm pro Kilogramm.

BPA wird durch Speichel aus den Schnullern gelöst
Fünf von sechs in einem Folgetest untersuchten Schnullerfabrikate, darunter vier mit Latex-Saugern und eines mit Silikon-Saugteil, hatten bereits nach einer Stunde BPA in Mengen zwischen ein und zehn Mikrogramm pro Liter in eine speichelähnliche Salzlösung abgegeben. Lediglich aus dem mit „BPA-free“ beworbenen Schnuller des Herstellers MAM sind keine nachweisbaren Mengen ausgetreten. Das von den Herstellern vor dem Einsatz empfohlene Auskochen der Schnuller hat in den Versuchen zu einer Erhöhung der BPA-Werte um ein Vielfaches geführt.

Aktuell: Hersteller und Händler reagieren auf BUND-Schnullertests
Die Untersuchungen des BUND zur Hormon-Chemikalie BPA in Schnullern zeigen Wirkung: Kaufland und Schlecker nehmen BPA-belastete Babyschnuller aus ihrem Sortiment. Die Hersteller von NUK (Mapa), Babylove (dm) und Baby-Nova (Novatex) kündigten die Umstellung ihrer Schnuller auf BPA-freie Ausgangsmaterialien an. Philips, Hersteller der im Test am höchsten belasteten Schnuller der Marke AVENT, hat bisher noch keine Umstellung seiner Produktion in Aussicht gestellt.

Weiter Infos zum Thema auf www.bund.net

Baby- und Kleinkind-Sauna im Westbad

In der Saunainsel des Westbads können Eltern diese Wohltaten ab sofort gemeinsam mit ihren Kindern genießen. Geschultes Fachpersonal vermittelt dort in kindgerechter Atmosphäre bei 60° Niedrigtemperatur, worauf es beim Saunieren mit Babies und Kleinkindern ankommt. Der Kurs soll in erster Linie Vergnügen bereiten – und so können Eltern und Kinder beim Saunieren und anschließendem Planschen einfach mal die Zeit vergessen und sich treiben lassen. Für das Kursangebot ist keine Anmeldung notwendig.
Kursort: Saunainsel im Westbad
Kurszeit: immer donnerstags von 7.30 bis 12 Uhr
Begleitete Saunagänge: um 9, um 10 und um 11 Uhr
Die Kursteilnahme ist kostenlos; es fällt nur der reguläre Eintrittspreis von 15,50 EUR an.

Voraussetzungen:
Geeignet ist der Kurs für Kinder ab vier Monaten bis maximal drei Jahren. Die Teilnahme ist jederzeit ohne Voranmeldung möglich. Ihr Kind ist gesund und hat keinen Infekt, seine letzte Vorsorgeuntersuchung U 4/U 5 ist ohne Befund. Die SWM bitten darum, dies bei Teilnahme schriftlich vor Ort zu bestätigen. Am besten ist die Rücksprache mit dem Kinderarzt vor dem ersten Saunabesuch.

Hinweis für Teilnehmer:
Es wird empfohlen, eine Schwimmwindel, eine Ersatzwindel, mindestens zwei Handtücher, Babypflege, Badespielzeug, leichte Babykost und Getränke mitzubringen. Das Tragen einer Schwimmwindel ist obligatorisch. Diese kann auch im Westbad gekauft werden. Die Begleitperson benötigt die üblichen Saunautensilien wie etwa Badeschuhe; dies gilt übrigens auch für Kinder die bereits laufen können, hier können auch Anti-Rutsch-Socken verwendet werden.

Westbad, Weinbergerstraße 11, 81241 München (Tram 19, MetroBus 57 „Westbad“), Bäder-Hotline: 01801 796 223, www.swm.de

Tipps für Eltern bei der Wahl einer Tagesmutter – Eine Tagesmutter trägt eine große Verantwortung für ihre Betreuungskinder

Einen Krippenplatz für Babys und Kleinkinder zu ergattern, gleicht oft einem Lottogewinn. Eine sehr gute Alternative für berufstätige Eltern bieten Tagesmütter, auch weil sie häufig flexibler sind als Krippeneinrichtungen. Aufgrund kleiner Gruppen können sie u.a. sehr individuell auf die zu betreuenden Kinder eingehen. „Eine vertrauensvolle und enge Zusammenarbeit zwischen Eltern und Tagesmutter ist allerdings Voraussetzung für Zufriedenheit auf beiden Seiten“, so die D.A.S. Rechtsschutzversicherung. „Es empfiehlt sich, Rechte und Pflichten der Beteiligten vorab schriftlich zu klären.“ Krippenplätze für Kleinkinder haben nach wie vor in vielen Regionen Seltenheitswert – einer der Gründe, weshalb viele Eltern ihren Nachwuchs stattdessen bei einer Tagsmutter unterbringen. Im achten Band des Sozialgesetzbuches (SGB VIII – Kinder- und Jugendhilfegesetz) definiert der Gesetzgeber die Förderung der Kindesentwicklung als Hauptaufgabe einer Tagesmutter. In dieser Hinsicht tragen Tagesmütter eine große Verantwortung für die ihnen anvertrauten Kinder, stehen diese doch oft noch ganz am Anfang ihrer geistigen und körperlichen Entwicklung. Eine Tagesmutter betreut eine kleine Gruppe von maximal fünf Kindern in der Regel in ihren eigenen Wohnräumen, was ein sehr individuelles Eingehen auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Kindes möglich macht. Ein weiterer Vorteil, den eine Tagesmutter im Vergleich zu Einrichtungen wie beispielsweise einer Krippe bietet, sind flexiblere Betreuungszeiten. Damit das Betreuungsverhältnis auf Zeit für alle Beteiligten und insbesondere für das betroffene Kind zu einer positiven Erfahrung werden kann, sollten neben den Rechten und Pflichten der Tagesmutter auch die Rechte und Pflichten der Eltern eindeutig geklärt und festgehalten werden, am besten vertraglich.

Wer darf als Tagesmutter Kinder betreuen?
Tagesmütter müssen einige Voraussetzungen erfüllen. „Laut SGB VIII muss jeder über eine Erlaubnis zur Kindertagespflege verfügen, der Kinder außerhalb der Wohnung der Eltern, während eines Teils des Tages, mehr als 15 Stunden pro Woche, gegen Entgelt und länger als drei Monate betreut,“ erläutert Anne Kronzucker, Rechtsexpertin der D.A.S. Diese Erlaubnis erteilt das Jugendamt nach einer Eignungsfeststellung, die auf Paragraph 43, Absatz 2 des SGB VIII basiert. Zu den Voraussetzungen zählen unter anderem persönliche Merkmale wie beispielsweise Belastbarkeit und Verantwortungsbewusstsein, fachliche Merkmale wie die Bereitschaft zur Kooperation mit einer Fachbegleitung sowie räumliche Gegebenheiten. Zudem muss eine angehende Tagesmutter an Qualifizierungsmaßnahmen teilnehmen. Über die genauen Anforderungen informiert das zuständige Jugendamt.

Aufsichtspflicht und Haftung
Unabhängig davon, ob es einen Betreuungsvertrag gibt und in welchem Arbeitsverhältnis die Tagesmutter steht, geht die Aufsichtspflicht von den Eltern des Kindes auf sie über, sobald sie ein minderjähriges Kind betreut (Paragraph 832 Abs. 2 BGB). Fügt das Kind anderen einen Schaden zu oder geht etwas zu Bruch, so haftet die Tagesmutter bei einer Verletzung der Aufsichtspflicht dafür. Laut Bürgerlichem Gesetzbuch sind Kinder unter sieben Jahren nicht deliktfähig und haften deshalb nicht selbst für den von ihnen verursachten Schaden. Eine Privathaftpflichtversicherung ist daher für die Tagesmutter unverzichtbar. „Allerdings muss unbedingt vorab geprüft werden, ob die private Haftpflichtversicherung auch bei einer Tagespflege greift“, empfiehlt die D.A.S. Rechtsexpertin. „Ist die Tagesmutter beim Jugendamt gemeldet, so kann es sein, dass dieses eine Sammelhaftpflichtversicherung anbietet. Ansonsten ist eine eigene Berufshaftpflichtversicherung notwendig.“

Spielen im Haus oder auf dem Spielplatz
Während die Kinder unter ihrer Obhut sind, kann die Tagesmutter bestimmen, wo sich die Kinder aufhalten, das heißt, sie hat das Aufenthaltsrecht. So kann sie beispielsweise bei schlechtem Wetter auf den Spielplatz gehen, selbst wenn Eltern beispielsweise Basteln in der Wohnung bevorzugen würden. Daher sollte dieser Punkt unbedingt mit den Eltern im Vorfeld abgesprochen werden.

Wer darf das Kind abholen?
Häufig ergeben sich für die Eltern zeitliche Engpässe beim Bringen und Abholen der Kinder. Will man diese Aufgabe ab und zu einer befreundeten Mutter übertragen, so muss diese ausdrücklich ermächtigt werden, am besten schriftlich. Andernfalls darf die Tagesmutter das betreffende Kind nicht mitgeben.

Weitere Informationen finden Sie unter www.das-rechtsportal.de

Erster BIO-Second-Hand-Laden in Münchenen

Neueröffnung in Trudering – Nesthäkchen
Der Laden bietet Baby- und Kinderbekleidung bis Größe 164 ausschließlich in kbA-Qualität (kontrolliert biologischer Anbau). Außerdem bieten wir Bücher, Holzspielzeug, Tragetücher und -hilfen, Stoffwindelsysteme usw … Liebevoll gefertigte Handarbeiten wie z.B. Selbstgestricktes fürs Kind, Seidenblumen oder Filzarbeiten können ebenfalls im Laden ausgestellt und verkauft werden. 30% des Verkaufserlöses erhält das Familienzentrum, 70% der Verkäufer. Hier haben auch Familien mit geringeren finanziellen Mitteln die Möglichkeit, hochwertige und ungiftige Kinderkleidung und -austattung zu einem günstigen Preis zu erwerben. Nesthäkchen, Dompfaffweg 10, 81827 München Tel. 089–4303696

Berührungen, die stark machen – Babymassage

Für ein neugeborenes Menschenkind ist zunächst alles fremd. Da ist plötzlich die Schwerkraft, und der eigene Körper fühlt sich bleiern an. Dazu kommen neue Geräusche, Gerüche und Gesichter. Das einzig Vertraute ist die Nähe der Mutter. So ist der wichtigste Grund für die Babymassage, dem Kind ein Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit zu geben.

Warum Ärzte und Hebammen Babymassage empfehlen?
Besonders in den letzten Jahren haben Studien eine ganze Reihe körperlicher und psychischer Wirkungen durch Babymassage nachgewiesen, die die Entwicklung und die Gesundheit des Kindes unterstützen. Dabei ist Babymassage kein neuer Trend, sondern eine uralte Kunst, die in anderen Ländern als selbstverständlich angesehen wird. Bei uns wird die Babymassage nicht als medizinische Massage verstanden. Vielmehr handelt es sich um sanfte, liebevolle Berührungen und Streicheleinheiten, die allesamt positiv wirken.

Wie wirkt die Massage auf den Körper?
Regelmäßige Massagen fördern die motorische Entwicklung des Kindes. Das Nervensystem entsteht in der Embryonalentwicklung aus dem gleichen Keimblatt wie die Haut. Somit kann das Nervengerüst über die Haut beeinflusst werden. Durch die Massagen wird zudem die Wahrnehmung des Babys geschult. Nur aus einer guten Körperwahrnehmung kann eine gesunde Körperhaltung entstehen. Weil Babys die Massagen im Normalfall sehr genießen, wird angenommen, dass Hormone ausgeschüttet werden, die das Immunsystem und die hormonale Stressabwehr langfristig stärken. Das Allergierisiko sinkt, und auch bei Bauchweh oder Husten bringt eine Massage Linderung.

Wie wirkt die Massage auf die Babypsyche?
Es wurde beobachtet, dass regelmäßig massierte Babys weniger schreien, besser schlafen, aufmerksamer und neugieriger sind. Diese Reaktionen werden darauf zurückgeführt, dass das Kind durch die Massage so viel Sicherheit und Geborgenheit erlebt, dass es sich besser entspannen kann.

Tipps für die Massage Ihres Kindes
Massiert wird mit sanftem Druck und naturbelassenem Öl, das Sie zuvor in den Handflächen warm reiben. Je nach Reaktion des Babys kann die Massage zwischen zwei und 15 Minuten dauern. Eine entspannte Atmosphäre und ausreichend Zeit sind unbedingt notwendig. Das Kind sollte satt und nicht zu müde sein. Achten Sie darauf, dass die Umgebung und auch Ihre Hände angenehm warm sind. Als Öle bieten sich Jojoba-, Weizenkeim-, oder Mandelöl an. Beginnen Sie zunächst mit einem Arm oder einem Bein, damit sich das Kind an die Massage gewöhnt. Später wird der Rumpf mit einbezogen.

Wie kann man Babymassage erlernen?
In Babymassagekursen werden Techniken und Hintergründe vermittelt. Kursleiter in Deutschland finden Sie auf der Website der Deutschen Gesellschaft für Babymassage. „Wer die Techniken der Babymassage anwendet, wird die besten Wirkungen erzielen. Aber auch einfaches Streicheln und Massieren ohne eine bestimmte Technik sind wirkungsvoll. Das Baby zeigt, ob es das gern hat“, sagt Dr. Govin Dandekar, der in seinem Buch „Babymassage“ die indische Tradition mit den westlichen Bedürfnissen verbindet.

Weiterführende Literatur
Babymassage – Berührung, Wärme, Zärtlichkeit von Christina Voormann, Govin Dandekar, Gräfe & Unzer
Sanfte Hände – von Frédérick Leboyer, Kösel-Verlag
Liebe hautnah erleben: Ein Begleitbuch für die Babymassage von Ute Zacher-Laves, Infantastic Versand
Babymassage – Die Sprache der sanften Berührung in der Newar-Tradition von Nasma Scheibler-Shresta, Ruth Lehmann – dtv

Es muss nicht alles neu sein

Erstausstattung fürs Baby
Bei der Erstausstattung fürs Baby gibt es viele Dinge, die Sie nicht lange brauchen, deshalb können Sie diese Sachen gebraucht und trotzdem sehr gut erhalten kaufen. Besonders bei einer Wiege oder einem Stubenwagen lohnt es sich, z.B. bei Kurz&Fündig zu suchen, da Babys schon nach wenigen Monaten ein größeres Bett brauchen. Auch Kleidung können Sie meist sehr gut erhalten auf Flohmärkten/Basaren kaufen. Neben der Ersparnis ist ein weiterer Vorteil, dass bereits einige Schadstoffe ausgewaschen sind. Gebrauchte Möbel gibt es auch bei den Gebrauchtwarenhäusern.

Caritas Gebrauchtwarenhäuser Weisser Rabe
– Pasing, Landsbergerstr. 444, 81241 München, 089-88 94 93 0, S-Bahn Laim, dann Bus 131 Am Knie
– Sendling, Bavariastraße 30-36, 80336 München, 089-747468-0, U3 + U6 Poccistraße
– Neuperlach, Marieluise-Fleißer-Bogen 9, 81737 München, 089 / 49 05 34 03, U5 Neuperlach-Zentrum und Bus 197 Haltestelle Oskar-Maria-Graf-Ring

Schlagworte